Käferknaben

Die breite Eiche ist nun gelb und braun.
Wo sind die dicken Käfer unter’m Baum,
die brummend, torkelnd ab und an
mir an den Kopf geflogen kam’n?

Der Tag war heiß, fast noch zu warm die Nacht.
Wir haben sie zum Tag gemacht.
War’s Dämmrung? Nacht? Ich weiß es nicht.
Wer kann’s schon sagen von dem Sommerlicht?

Plötzlich, da war’n sie da. Wie auf Trompetenstoß.
Alle auf einmal brummten los.
Mal grad, mal schräg, dann stürzten sie mal ab
brummelten wieder hoch, fingen sich ganz knapp,

Gemütlich,  lustig und so unbeschwert,
als ob ihnen allein die ganze Welt gehört.
Wo sind sie hin? Wer hat sie uns geraubt,
die dicken Käfer unter’m Eichenlaub?

“Es waren mal drei Käferknab’n,
die wollten mit Gebrummummummummumm
vom Tau ein Tröpfchen trinken und waren so betrunken,
als wär’s ein Fass mit Rummummummummumm …”

4Sie kommen wieder.
Bestimmt.

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